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  • AutorenbildMelanie Yildiz

Wie Herzratenvariabilität und gezielte Atmung die Leistung steigern kann

Herzratenvariabilität (HRV) ist ein Begriff, der sich auf die Veränderungen in der Zeitintervall zwischen den Herzschlägen bezieht. Eine höhere HRV ist in der Regel ein Zeichen für eine bessere kardiovaskuläre Gesundheit und ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In diesem Blog werden wir uns auf die Auswirkungen der HRV auf Profisportler konzentrieren und welche Atmung geeignet ist, um die HRV zu verändern.


Profisportler und HRV


Für Profisportler ist die HRV ein wichtiger Indikator für die Trainingsbelastung und die Erholung. Eine höhere HRV zeigt an, dass der Körper des Athleten besser auf Stress reagieren und schneller wieder in den Ruhezustand zurückkehren kann. Eine niedrigere HRV dagegen kann ein Hinweis darauf sein, dass der Körper überlastet ist und sich nicht richtig erholen kann.


Die Messung der HRV ist daher ein wichtiges Instrument, um die Trainingsbelastung zu steuern und Übertraining zu vermeiden. Einige Sportler nutzen daher Wearables wie Fitness-Tracker, die die HRV messen und so helfen können, den Trainingsplan anzupassen.

Atmung und HRV


Ein weiterer Faktor, der die HRV beeinflussen kann, ist die Atmung. Bestimmte Atemtechniken können dazu beitragen, die HRV zu verbessern. Eine dieser Techniken ist die sogenannte "Kohärenz-Atmung". Dabei wird eine gleichmäßige und ruhige Atmung durchgeführt, die die HRV erhöht und Stress reduziert.

Um die Kohärenz-Atmung durchzuführen, sollte man sich in einer bequemen Position hinsetzen und langsam und tief durch die Nase ein- und ausatmen. Die Atmung sollte ruhig und gleichmäßig sein und sich etwa fünf bis sechs Atemzüge pro Minute bewegen. Die Atmung kann auch mit einer visuellen oder akustischen Hilfe synchronisiert werden, um die Kohärenz zu erhöhen.

Neben der Kohärenz-Atmung gibt es auch andere Atemtechniken, die die HRV beeinflussen können. Eine dieser Techniken ist die "Pranayama-Atmung", die aus der Yoga-Tradition stammt. Es gibt verschiedene Arten von Pranayama-Übungen, die zur Verbesserung der HRV beitragen können, wie zum Beispiel die "Kapalabhati-Atmung", die "Anuloma-Viloma-Atmung" und die "Bhastrika-Atmung".

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass nicht alle Atemübungen für jeden geeignet sind. Personen mit bestimmten gesundheitlichen Problemen sollten vor der Durchführung von Atemübungen Rücksprache mit einem Arzt halten.

Fazit


Die Herzratenvariabilität ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems bei Profisportlern. Die Atmung kann einen großen Einfluss auf die HRV haben und Atemübungen wie die Kohärenz-Atmung oder die Bauchatmung können helfen, die HRV zu erhöhen und den Körper schneller in den Ruhezustand zurückzuführen. Durch regelmäßige Messung der HRV und gezielte Atmungsübungen können Profisportler ihre Trainingsbelastung steigern.





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